Das Erwin Moser Museum in Gols

Auch wenn Kulturbetriebe, Cafés, Restaurants und Hotels NOCH geschlossen haben, muss auf Kultur nicht ganz verzichtet werden oder kann diese nur online genossen werden – Museen haben offen! Die Zeichnungen und Kinderbücher von Erwin Moser (1954-2017) haben mich schon immer begeistert und die Ausstellung 2018 in Eisenstadt „Von Katzen, Ratzen und Mäusen. Die fantastische Bilderwelt des Erwin Moser.“ war wegweisend für den Besuch ins Museum, das ihm 2014 von der Gemeinde Gols anlässlich seines 60. Geburtstages gewidmet wurde.

Erwin Moser ist für mich ein Geschichtenzeichner und -erzähler; Kinderbuchautor und Illustrator sind unzulängliche Bezeichnungen, viele Geschichten sind auch für Erwachsene lesenswert und die Zeichnungen entführen in eine bunte Welt der Freundschaft und Fantasie, lassen einen schmunzeln und darüber nachdenken, was im Leben wichtig ist. In seinen gezeichneten Baumhäusern und Kuschelhöhlen möchte man selbst wohnen oder zu Besuch sein…

Der Eintritt ins Museum ist frei (Donnerstag bis Sonntag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr) und befindet sich vis-á-vis des Weinkulturhauses am Hauptplatz. Wenn dem Genuss wieder gefrönt werden darf, kann man den Ausflug gleich mit einer Weinverkostung verbinden… 🙂

Gols ist in einer guten Stunde mit dem Zug von Wien erreichbar und bei einem Spaziergang durch den Ort kann man auch die Erwin Moser Volksschule finden und an seinem Grab eine Gedenkminute verbringen.

Wenn man mit offenen Augen unterwegs ist, entdeckt man noch weitere interessante Details im Dorf.

Es lohnt sich in die Zeichnungen von Erwin Moser einzutauchen und den Besuch des Museums mit einem Spaziergang in Gols zu verbinden – bald hoffentlich auch mit einem Heurigenbesuch im Anschluss!

Auf ins Museum!

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Biedermeierfriedhof St. Marx

Stahlblauer Himmel über uns und eisigkalt am St. Marxer Friedhof am Valentinstag – dieser Friedhof ist weltweit der einzige noch erhaltene Biedermeierfriedhof und steht unter Denkmalschutz. Er wurde in den Jahren 1784-1874 als Grabstätte genutzt und ist jetzt eine faszinierende historische Parkanlage, in der auch die Natur nicht zu kurz kommt – Dickicht, Efeu, Vogelgezwitscher…und man begegnet auch Personen, die hier ihre tägliche Walking-Runde drehen, weil sie in der Nähe wohnen. Wir hatten das Glück z.B. die 82jährige Strickpoldi zu treffen und mit ihr ein Weilchen zu plaudern…

Adresse: 1030 Wien, Leberstraße 6

Die Grabsteine geben Informationen zum Beruf oder des Standes des Verstorbenen/der Verstorbenen preis: Bierversilberer (jemand, der Bier verkauft und damit zu Geld macht), Fragner (für mich die ersten wandernden Bioverkäufer, die von Tür zu Tür gehend, fragten, ob diese oder jene Produkte eines Bauern benötigt und damit auch gekauft würden), Kanalräumer, Gastwirthe, Hausbesitzer, Glasfabrikanten, Freiherren und -frauen, sowie k.u.k Beamte (z. B. ein Hafen-Capitain der k. u. k. priv. Donau Dampfschiffahrts-Gesellschaft) und deren tiefgekränkten Witwen, auch den Grabstein eines Fräuleins haben wir entdeckt.

Bekannte (z. B. Mozart) und unbekanntere Personen haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden… Auf der Homepage der Wien-Führerin Hedwig Abraham habe ich eine Liste bekannter Persönlichkeiten entdeckt, die am St. Marxer Friedhof zu finden – einige von ihnen wurden später in ein Ehrengrab am Zentralfriedhof überführt, wie z. B. der Architekt Josef Kornhäusel (Überführung 1934). Das Foto zeigt jedoch den Grabstein am St. Marxer Friedhof.

Die Gräber sind zum Großteil von Ästen überdacht, viele aufgrund des Dickichts nur schwer zu erreichen, die Steine teilweise wackelig – die Natur ist beharrlich, wenn man sie lässt. Der Efeu wurde erst vor Kurzem an den Rändern des Friedhofes ge- und beschnitten, an einzelnen Grabumzäunungen hat er sich festgeklammert und ist nicht zu entfernen. Dieser Wildwuchs ist charmant und erweckt ein bisschen den Eindruck von Dornröschens Reich mitten in der Stadt…wären da nicht die singenden Vögel.

Für den Heimweg hat uns der Friedhof ein Herz geschenkt…

Winterspaziergänge am Wienerberg und auf der WIG (im Kurpark Oberlaa)

Diesmal alles mit W für euch 🙂 – Wind, Wolken und Wasser genossen bei zwei Winterspaziergängen an unterschiedlichen Orten in Favoriten, Wien. Diese zwei Erholungsgebiete, die sich für einen Spaziergang lohnen, möchte ich euch heute vorstellen. 

Eines der Erholungsgebiete ist in den 1980er-Jahren entstanden – auf einem Gebiet, das für den Ziegelabbau bekannt war – der Wienerberg. Das Gebiet ist ca. 117 Hektar groß, davon sind 13 Hektar Wasserfläche und 14 Kilometer befestigte Wege. Es ist ein Landschaftsschutzgebiet, in dem viele Singvögel beobachtet werden können. 

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Das andere Erholungsgebiet ist aus dem Areal der „Wiener Internationalen Gartenschau 1974“ entstanden – wird im Volksmund WIG genannt und ist auch als Kurpark Oberlaa bekannt. Der Park ist ca. 60,8 Hektar groß, kann mit verschiedenen Themenbereichen (Rosenberg, Allergiegarten, Japanischer Garten…) aufwarten und hat ebenfalls auf Wasserflächen zur Erholung gesetzt. 

Kinderspielplätze sind in beiden Gebieten vorhanden und v. a. Wiesen, die ab dem Frühling als Liegewiesen genutzt werden können… eindeutig dazu geeignet, im Liegen mit Blick in den Himmel Luftschlösser und Wolkenbilder zu bauen und/oder auch zu picknicken.   

Viel Freude bei euren Spaziergängen! Lasst euch durchpusten und lauscht der Stille in der Natur – es gibt genug zu hören!   

Advent im Henndörfl & Zuhause

Meinen stimmungsvollsten Adventmarkt konnte ich letztes Jahr in Oberhenndorf (Oberhenndorf 59, 8380 Jennersdorf, Region Bad Loipersdorf) erleben und genießen – und auch, wenn dieses Jahr die Advent- und Weihnachtsmärkte geschlossen haben (um uns zu schützen), wünsche ich euch, dass ihr – auch und gerade 2020 – bereits in weihnachtlicher Stimmung seid bzw. ihr Raum geben könnt.

Das Henndörfl ist ein über 200 Jahre altes Bauernhaus, das – zu nicht Corona-Zeiten – im Frühling und im Advent als Ort der Begegnung geöffnet ist, beim Durchgehen in den Hof entdeckt man gleich, was wichtig ist – sie „lehnt“ am Fuß der Bäume und fällt gleich ins Auge (hoffentlich auch ins Herz 😉 ): die LIEBE!

Und die liebevollen Details und ausgesuchten, kunsthandwerklichen Dinge und Dekorationen wurden leise und geschmackvoll präsentiert; die Gemütlichkeit und Ruhe wirkten…

Vor allem die schönen Wortgeschenke haben mich begeistert. Die z. B. von DOris RAbe in ihrer WortWerkstatt gestalteten Bilder aus Steinen und Ästen sind wunderschön und mehr Mut meist ein Segen…

Eine liebevolle Advent- und Weihnachtszeit! Bleibt mutig, gesund und entdeckt das Schöne rundherum und in euch! 

Ella’s Twins – Patisserie und Chocolaterie

verwöhnen Naschkatzen.

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1020 Wien, Vorgartenmarkt Stand 13




Öffnungszeiten:
Montag, Samstag: 08:00-16:00 Uhr
Dienstag bis Freitag: 08:00-18:00 Uhr
Tel.:
+43 676 5355989
E-Mail: office@ellas-twins.at


Unterstützen wir doch in der Zeit des Lockdowns (und überhaupt) die kleinen Betriebe… Am Vorgartenmarkt bieten Ella´s Twins seit 2017 nicht nur bunte Makronen in allen Farben an, sondern auch verschiedenste Kuchen, Torten und Pralinen, auch Veganer kommen auf ihre Rechnung. Lecker- und Schleckermäulchen können sich süße Schlemmereien mit nach Hause nehmen und so z. B. auf der Couch dem grauen November etwas entfliehen oder ihr bestellt für einen Anlass (Jahrestag, Geburtstag, Weihnachten, ein anderes Jubiläum…) aus dem Sortiment der Tortenklassiker. Auch Sonderwünsche und kreative Motive werden umgesetzt. Lasst euch verführen und genießt – in dieser Zeit brauchen wir kleine köstliche Momente!     

Mehrwert:
– Sehr nah zur U1 Station Vorgartenstraße
– Die Zwillinge gibt es tatsächlich 🙂 und der Fischmarktstand vis-á-vis gehört auch zur Familie
– Frühstück ist möglich, wenn wieder eingekehrt werden darf… die Auswahl ist zwar klein, doch ausreichend und schmackhaft – und bei gutem Wetter auch draußen möglich
– Viele nette Details und wirklich schön gestalteter Genussraum
 
 

Auf die süßen Seiten des Lebens! 

Die Blumengärten Hirschstetten

sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, der Eintritt ist frei und sie

können auch gut mit den Öffis erreicht werden:

Südeingang: 22., Quadenstraße 15 : 1. Möglichkeit – mit der Schnellbahn S80 bis zur Station Hirschstetten-Aspern, dann weiter mit der Buslinie 95A oder 95B oder zu Fuß / 2. Möglichkeit – mit der U2 bis Aspernstraße, dann weiter mit dem Bus 22A

Nordeingang: 22., Oberfeldgasse gegenüber Nr. 41, nur von März bis Oktober geöffnet: Kagraner Platz (U1) bzw. ab Hausfeldstraße (U2), dann mit der Straßenbahn Nr. 26 bis zur Station Spargelfeldstraße)

Öffnungszeiten : Dienstag bis Sonntag – 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr / am Montag, den 26. Oktober ist auch geöffnet

Auf über 60.000 m² sind in den Blumengärten Hirschstetten Pflanzen zu bewundern, können Themengärten interessante Ideen fürs Zuhause liefern und Tiere im Freigehege aber auch im Palmenhaus (im Moment leider geschlossen) beobachtet werden…

Jede/r kommt auf seine/ihre Kosten – ob Pflanzen-und Naturliebhaber*innen oder Familien mit Kindern. Vom Bauernhof, begehbarem Bienenhaus und Blumenspielplatz zum Englischem Garten bis zum Seerosenteich inklusive Strand oder Weinberg – um nur Einiges aufzuzählen – kann Verschiedenes erkundet, ausprobiert und beobachtet werden. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz.

In den Blumengärten Hirschstetten werden auch Veranstaltungen und Feste geboten – Oster-und Weihnachtsausstellungen, das Fest der Kulturen, die Orchideenschau oder das Sommerfest sind bereits fixe Bestandteile, die Weihnachtsausstellung ist für mich immer ein Highlight in der Adventszeit.

Das Jahr 2020 fordert aufgrund Corona auch hier seinen Tribut, doch halten wir die Daumen, dass 2021 Feste und Veranstaltungen wieder möglich sein werden.

Ein Spaziergang in der Natur ist jedenfalls machbar 🙂 – viel Freude dabei und genießt den Herbst!

Ochys – übernachten im Wald und dabei…

…die Natur genießen, einfach Erholung pur!

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OCHYS Waldfreizeitpark Kreuzstetten - schlafen unter Sternen und/oder 
Klettern in den Bäumen, keine Nutzung im Winter 
2124 Oberkreuzstetten, Am Ochsenberg, 
Tel. + 43 (0)664 - 49 89 810 (Familie Freudhofmaier)

Nach der Anreise per Zug und Rad haben wir unsere Waldhütte bezogen, bei deren Bau so wenig wie möglich in die Natur eingegriffen wurde, aber so viel wie möglich von der Natur zu sehen und zu hören ist. 🙂

Das Frühstück wird bei Vollbelegung aller Hütten in der großen Gemeinschaftshütte als Buffet serviert – wenn nicht alle Hütten belegt sind, aber vor die eigene Hüttentür gestellt… Wir haben an diesem Wochenende beide Möglichkeiten genossen.

Sonst einfach den Wald und seine Stimmen genießen und erkunden, dem Rascheln lauschen, dem Summen der Hummeln frönen und vielleicht auch den dazugehörigen Kletterpark ausprobieren. Ein Märchen zu den Baumgeistern ist in jeder Hütte auch zu finden…

Am nächsten Tag sind wir einen Teil der Kreuttal-Radroute gefahren – Kirschen- und Weichselbäume haben uns zu Ess- und Schlunz-Pausen gezwungen, nette Gärten und Fassaden zum Stehenbleiben, ein Bücherkasten in Niederkreuzstetten zum Schmökern, der Gmoabauernlodn hat seine Waren präsentiert und die Alpakas uns zum Lächeln gebracht…

Die Big Five des Weinviertels konnten wir auch auf einer Hauswand finden und

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auch einzelne Socken waren ein interessantes Detail am Wegesrand.

Den Rad-Tag haben wir mit der Erkundung von Kellergassen beendet. In der letzten (in Oberkreuzstetten) haben wir das Glück gehabt, Herrn Ullmann kennen zu lernen, der uns seinen Keller zeigte, uns auf ein Glas Wein einlud und uns mit der reichen Fossilienwelt im Weinviertel vertraut machte. In seinem Keller ist uns der Mund vor Staunen offen gestanden… der Ausflug hat sich jedenfalls gelohnt!

 

Viel Freude beim Entdecken und Genießen der Natur! 

Stiftsgarten Melk

Melk ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert und mit der Bahn (von Wien aus) in einer Stunde zu erreichen – in der Stadt selbst entdeckt man immer wieder Neues, wird einem auch der eine oder andere Rat mitgegeben…

Der Stiftsgarten des Benediktinerstiftes kann auch unabhängig vom Stift besucht werden und stand schon lange auf unserer To-Do-Liste. Wenn man Glück hat und an einer Führung interessiert ist, kann diese auch vom sympathischen Pater Martin R. durchgeführt werden – wir kennen ihn vom Tweedride, hier von meinem Mann zeichnerisch festgehalten. Natürlich lässt sich der Garten auch alleine entdecken…

Tweedride Melk

Benediktinerstift Melk:  3390 Melk, Abt-Berthold-Dietmayr-Str. 1A
Tel.: +43 (0)2752 / 555-0
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober von 9.00 bis 18.00 Uhr

Beim Eintritt fällt der Blick auf den barocken Gartenpavillon, dessen Interieur von Johann Wenzl Bergl (1719-1789) fantasievoll gestaltet wurde und der sich auch selbst malerisch verewigt hat.

 

Man begegnet im Pavillon exotischen Tieren und Pflanzen… und kann bereits hier eine Pause machen und den Blick schweifen lassen, das Selbstbedienungs-Café hat ein kleines, aber feines Angebot.

Schlendert man jedoch weiter, finden sich ein asiatischer Holzpavillon, eine Feuerstelle, viele stille Wege mit Sitzmöglichkeiten, um den Stimmen des Waldes zu lauschen…

Man erfreut sich am Kräutergarten, der als Paradiesgarten bezeichnet ist und interessanterweise weist einem eine Schlange den Weg.  🙂

Die Kräuter, deren Vielfalt, das Blühen und der Duft sind Magnete nicht nur für Insekten. Verschiedene Blütenfarben leuchten, doch ich habe mich auf lila Kräuter gestürzt.

Eine über 700 Jahre alte Lindenallee ist zu bewundern, die Äste werden bereits gestützt und die Stille an diesem Ort ist sehr erholsam.

Verschiedene Skulpturen und Objekte laden zum Verweilen, Hinhören und Nachdenken ein – ob Affenliebe oder Sprechende Steine, die festhalten, dass das Paradies in uns ist, lässt man sich Zeit, dann sind die Sinne mit dieser Vielfältigkeit nicht überfordert.

Beim genauen Hinsehen, entdeckt man nicht nur Raben von Ingrid Kralovec, sondern lebendige Vögel und deren Nachwuchs, der gerade flügge wird.

Dieses Jahr ist ein Rosenjahr – volle Blüten und herrlicher Duft, auch hier im Stiftsgarten. Einfach schauen, entdecken und genießen! Viel Freude beim Besuch!

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Schöne Spaziergänge in der Natur! 

 

 

Der Friedhof der Namenlosen und dann an der Donau entlang…

In der Nähe des Albernen Hafens (1110 Wien, 1. Molostraße) befindet sich der Friedhof der Namenlosen (Nutzung ca. 1840-1940) – gut per Rad von Simmering aus über die Gärtnereien und Kaiserebersdorf erreichbar, ca. 10 km Fahrt.

Zuerst kommt die Kirche ins Blickfeld und das auf ihr befindliche, bemalte Schild auf dem ein 8-jähriges Mädchen den Himmel beschreibt. –

Man steigt die Stufen hinunter und entdeckt einen stillen Ort, die Großteils namenlosen Gräber sind mit einem schmiede-eisernem Kreuz bestückt.  Hier fanden Menschen ihre letzte Ruhestätte, die von der Donau angeschwemmt wurden…

Im Schatten der Bäume genießt man die Ruhe, doch da der Tag ein strahlender ist, geht es weiter die Donau entlang, eine Weile mit Blick auf die Donauinsel…

…bis wir ein schönes Plätzchen für ein Picknick gefunden haben – auch ein Storch lässt sich nicht von uns stören. Idylle pur!

Bevor es heimwärts geht, legen wir in  Kaisererbersdorf bei Pan (1110 Wien, Kaiser-Ebersdorfer-Str. 330) eine Eiscafé-Pause ein, ansprechend ist der großzügige natürlich beschattete Gastgarten (viele Kastanienbäume!), der auch mit einem eigenen Kinderspielplatz punktet.

 

Viel Spaß beim Erkunden neuer Orte und Plätze!  

 

 

 

Woche 8: Alles geht vorbei…

… auch die verordneten wochenlangen Beschränkungen, die v. a. das unmittelbare Miteinander betrafen – das fehlende direkte Gemeinsam-Sein konnte auch durch (Video-)Telefonie nicht ausgeglichen werden.

Als soziale Wesen haben wir Lockerungen herbeigesehnt – diese sind nun bereits seit einer Woche aktiv, nächste liebste Menschen wurden getroffen und Friseure sind gestürmt worden 🙂 .

Freund*innen haben gemeint „es dauert, solange es dauert“ oder „betrachte das Ganze als eine Übung, dann ist Einiges nur mehr halb so wild“… und im aktuellen SOS-Kinderdorfboten ist folgende bereits in jungen Jahren erkannte lebenserfahrene Aussage zu finden (S. 3, Julia, 18): „Egal welche Probleme bestehen, nichts ist aussichtslos. Hilfe gibt es immer und Hoffnung besteht ewig.“ 

Es ist also eine Einstellungssache, ob wir Vertrauen in die Zukunft haben, neuen Wegen aufgeschlossen sind, sowie Zuversicht haben, diesen ver-rückten Zeiten weiterhin vernünftig begegnen zu können…

Grün ist die Farbe der Hoffnung und die Natur hat uns diese Farbe in allen Schattierungen in den letzen Wochen vor Augen geführt, es grünt und blüht in vollster Pracht. „Alles neu macht der Mai“, heißt es in einem Lied und auch das gibt Hoffnung.

Farben können den Alltag freundlicher gestalten. Mich erfreuen ja – bekanntlich – die Lila-Töne sehr. Vielleicht auch, weil diese Farbe zur Entspannung beitragen, aber auch die Kreativität steigern und zum Nachdenken anregen kann… – sie ist vielfältig in der Natur vertreten:

 

Viel Freude mit der bunten Welt und euren Lieblingsfarben sowie viele kreative Ideen für die Zukunft!

Bleibt gesund und achtsam!