Woche 2: Bleibt neugierig und probiert Neues aus!

Viele Ideen und Tipps haben mich erreicht. Dafür möchte ich DANKE sagen – an euch und für diejenigen, die ihr damit unterstützt.

Mit zwei Brot-Back-Rezepten, eines für Könner*innen und eines für „Faule“ möchte ich die Ideenreise beginnen:

Andrea – meine Pilates-Trainerin in der VHS-Simmering sowie Koch-und Backprofi – stellt hierfür folgendes Rezept und auch das Foto mit zwei Brotlaiben zur Verfügung.

Man muss zwar schon für die Zutaten einkaufen gehen, aber es zahlt sich aus, dass man beobachten kann, wie sich ein Teig verändert und lebt, wie man ihn zu etwas erschaffen kann, dass die Endorphine springen lässt und auch noch gesund ist für den Darm.
Gebraucht wird für einen Laib (1kg):
1/2 kg Roggenmehl (gerne Vollkorn, das bekommt man zur Zeit wohl eher,
weil es zumeist ohnehin ein Stiefkind ist)
1/2 kg Dinkelmehl (auch Vollkorn möglich)
2 Pkg. Trockengerm
1 EL Salz
1-2 EL Brotgewürz (oder selber zusammengestellt aus Fenchel, Kümmel
und Koriander)
ca. 600-700 ml Wasser
je nach Gusto (Auswahl und Menge) Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne

Mehl, Salz, Germ, Gewürze, Sämereien vermischen und per Maschine mit
Knethaken oder per Hand (ein nettes Workout) langsam Wasser einrühren.
Je nach Wetter und Luftfeuchtigkeit variiert die Menge und man merkt das
Ergebnis, wenn der Teig eine Kugel formt und nicht mehr klebt. Dann in
eine größere, mit Mehl ausgestaubte Schüssel legen und für eine Stunde
an einem warmen Ort gehen lassen. Wir basteln ihm immer eine Höhle aus
Decken und Pölstern. Danach formt man ihn zu einem runden oder langen Laib
oder wer hat, legt ihn in ein Semperl und lässt ihn dort oder schon am Blech
noch einmal für 30 min wieder warm ruhen.

Das Backrohr auf 200 Grad vorheizen und eine temperaturfeste Schüssel mit
Wasser auf den Boden stellen. Oder den Herd, wenn er die Funktion hat,
auf Ober-Unterhitze mit Feuchtigkeits-Zirkulation einstellen. Noch ein Tipp:
Wer ein Backblech mit Löchern hat (nicht der gängige Gitterrost, dort würde
der Teig unten die Linien eingedrückt bekommen) legt das Backpapier oder
die Dauerbackfolie darauf und dann den Rohling. So bekommt er auch von
unten genug Wärme. Sonst auf das normale Blech, aber dieses schon beim
Vorheizen im Ofen lassen.

Den Laib in der Mitte oder kreuzweise einschneiden und mit etwas Mehl
bestreuen. Für eine Stunde backen und danach vollständig auskühlen lassen,
sonst zerfranst er beim Schneiden. Lässt sich auch gut einfrieren!

Hier das Ergebnis:

Brote

Für die „Faulen“ bin ich zuständig – das Brotrezept für Anfänger*innen hat fast die gleichen Zutaten, nur die Vorbereitung des Teiges, bevor er in den Ofen kann, ist etwas schneller – hier das Rezept:

Gebraucht wird:
1/2 kg Dinkel-(Vollkorn)Mehl
bis zu 16 EL verschiedene Samen und Kerne nach Lust und Laune, z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Sesam, Chiasamen, Walnüsse… (vier Sorten pro Brot sollten reichen, um die Geschmacksnerven nicht zu sehr zu verwirren)
1 Pkg. Backpulver (oder Trockengerm)
2,5 TL Salz
Brotgewürz, gibt es schon in verschiedenen fertigen Variationen zu kaufen: Hausbrot, Bauernbrot oder selber mischen: z. B. Fenchel, Kümmel, Koriander, Oregano, Pfeffer, Zimt – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – euch muss es schmecken!
1 EL Honig
1/2 l Buttermilch (oder lauwarmes Wasser)
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Der Teig ist klebrig – das ist gut so! Den Teig in eine gebutterte, gemehlte Form füllen, gut verteilen und diese in den auf 220 Grad, Umluft vorgeheizten Backofen geben.
In zwei Schritten backen: Ca. 40 min bei 200 Grad, danach ca. 20 min bis 30 min bei 150 Grad. (Evtl. Klebeprobe mit Stricknadel machen.)
Aus dem Backrohr nehmen – etwas auskühlen lassen, wie einen Kuchen auf ein vorbereitetes Brett stürzen. Genießen! Schmeckt lecker, auch nur mit Butter – am Foto seht ihr das Brot mit Butter und Karottengrün-Pesto.

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  • Mit ganz bewusst Musik hören (von Lieblingssongs, die man sowieso Zuhause hat über Musik, die auf Youtube gefunden werden kann und die Situation betreffen, zum Beispiel „Auf Amol“ von Schuerzenjager),
  • über Puzzle zusammenbauen und
  • ein gutes Buch bei einem Glas Wein lesen

wird nach dem Essen traditionell bei euch entspannt. Doch auch Neues oder Wiederentdecktes wurde von euch geschildert:

  • Wie wär´s mit einer Runde Bauernroulette (oder mit einem anderen Spiel mit einfachen Regeln) über What´s App? Letzte Woche zwischen Wien und Tirol ausprobiert… (Danke Maria) oder
  • Gründet eine Küchencombo mit euren Kindern oder Mitbewohner*innen –  Musikinstrumente sind die zur Verfügung stehenden Kochutensilien (Kochlöffel, Küchenreibe, Töpfe…) – und denkt daran, nicht zu laut 🙂 (Danke Masoum) oder
  • Lernt wie Barbara, wunderbare Shiatsu-Praktikerin, Videos und Podcasts auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen – ihre geführten Entspannungsübungen für Zuhause  können wir dadurch dankenswerterweise auf ihrer Homepage Spür dich ansehen, mitmachen und dadurch auch in Bewegung bleiben.

Und vergesst nicht, eure Stadt (euer Dorf) bei einem Spaziergang neu zu entdecken – die Natur, Spannendes, Interessantes, Buntes wartet auf euch, auch wenn ihr allein (oder mit Mitbewohner*innen) unterwegs seid.

Bis nächste Woche! Und bleibt gesund!

 

Woche 1: Bleibt optimistisch! – Gesammelte Ideen und Tipps

Liebe Leser*innen, 

diesmal bitte ich euch um Mithilfe – sendet mir eine E-Mail: dielilaseite@gmx.net oder kommentiert diesen Beitrag mit einer konstruktiven Idee oder einem besonderen Tipp wie ihr diese Zeit der fehlenden physischen Kontakte positiv nutzt und übersteht… Ideen und Tipps für Einzelpersonen, zu Zweit, als Familie –  alle sind willkommen. Gerne möchte ich auch jenen ein Sprachrohr sein, die dies aufgrund des fehlenden Equipments oder Wissens nicht tun können. 

Danke! Denn nur gemeinsam, gegenseitig auf uns achtend können wir diese Situation gut meistern…

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Das ist der kreative Beitrag meines Mannes auf unserem Balkon… vielleicht eine Motivation für die eine oder den anderen für euch? Auch Fenster lassen sich bekleben… Fotos veröffentliche ich gerne nächstes Mal! 🙂

Auf der Seite des Sozialministeriums findet ihr ein Informationsblatt, das in Kurzform Folgendes beinhaltet:

  • Schafft euch eine Tagesstruktur.
  • Beschränkt den Medienkonsum und konsumiert Medien bewusst.
  • Bewegt euch (in der Wohnung mittels Yoga, Pilates, Gymnastik,… oder bei einem Spaziergang allein oder nur mit Mitbewohner*innen draußen).
  • Pflegt eure Sozialkontakte weiterhin – mittels Telefon, Videotelefonie, Skype u. ä.
  • Fokussiert euch auf Positives. – Nehmt euch jeden Tage etwas Schönes vor!

Was kann dieses Schöne sein?

  1. Ganz bewusst eine Tasse Lieblingskaffee oder -tee trinken…  /  ein Regal oder einen Schrank entrümpeln / etwas Einfaches zum Basteln entdecken oder etwas Zeichnen / einen Dankesbrief schreiben an die/den Supermarktkassierer*in, den /die Postzusteller*in… oder
  2. Ein gutes Buch lesen – 30 Minuten lesen täglich reduziert Stress. Lesen ist alleine möglich, aber auch zu zweit – auch seiner/m Partner*in, Mitbewohner*in kann man vorlesen. Vielleicht ist ein besonderer Satz dabei, den man sich notieren möchte – das mach ich z. B., wenn ich lese: Eines wurde ihm klar, daß Vereinigungen den Menschen stärker machen und die guten Eigenschaften des einzelnen zur Geltung kommen lassen; (…) – aus: Calvino, Italo: „Der Baron auf den Bäumen“. Fischer TB Verlag 90441, Frankfurt am Main 2012, S. 137 oder
  3. Um das Lachen nicht zu verlernen, Michael Niavaranis Angebot nutzen und verschiedene Globe-Wien-Produktionen kostenlos auf der Seite player.globe.wien online anschauen. Darunter fallen seine Shakespeare-Produktionen und auch sein Gespräch mit Otto Schenk „Zu blöd, um alt zu sein“. Auch Gastbeiträge von Andreas Vitasek und Otto Jaus sind dabei! (Danke Silvia für den Tipp!) oder
  4. Wer gerne in Museen geht, kann sich 12 davon virtuell genauer ansehen – z. B. das British Museum in London, das Guggenheim Museum in New York, aber auch das Pergamon Museum in Berlin sind dabei – „12 berühmte Museen“  (Danke Jelena für den Tipp!) 

Nächste Woche folgen weitere Tipps und Ideen.

Bis dahin noch ein paar Farbtupfer für euch:

 

 

 

 

 

 

Graf & Gräfin im Raimundhof

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1060 Wien, Mariahilfer Straße 45 – im Raimundhof gelegen

Tel.: + 43 1 585 06 30

Öffnungszeiten: 
Montag bis Donnerstag: 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag: 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Der Raimundhof ist ein sogenanntes Durchhaus, das die Mariahilfer Straße mit der Windmühlgasse verbindet und kleine Lokale und ansprechende Geschäfte beherbergt.

Wir (mein Mann und ich) haben uns diesmal bewusst für das Stöbern in zwei bestimmten Läden, nämlich in Graf & Gräfin entschieden – vis-á-vis gelegen lassen sie Männer- und Frauenherzen gleichermaßen höher schlagen. Mit der aus Hamburg stammenden Gründerin der Gräfin (2007) – Frau Klaps – haben wir fein geschnackt (geplauscht) und dabei erfahren, dass die Idee aus Amsterdam stammt…

Tochter und Sohn von Frau Klaps sind nicht nur die Gründer des Grafen (2012), sondern auch künstlerisch vertreten – Schmuck und Artprints aus deren eigener Ideenwerkstatt können genauso erworben werden wie ausgesuchte Geschenke, Lederwaren, Mode, Haushaltsartikel u. v. m. Kein Schnick-Schnack, sondern ausgewählte, v. a. brauchbare und schöne Stücke werden angeboten.

In beiden Läden verweilt man gerne und wenn man danach noch keine Lust auf die trubelige Stadt hat, genießt man seinen Tee in Sir Harly´s Teestube, in der die Zeit stehen geblieben ist – wir hatten auch das Glück die letzten Scones für diesen Nachmittag zu ergattern…

Danach fiel uns noch die Galerie Farbenspiel ins Auge, das Motto „das Leben ist bunt“ ist hier klar und deutlich vorrangig, die Bilder sind voll Energie und darauf legt Frau Kearney besonderen Wert…

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Mehrwert:

  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar (U3 – Neubaugasse)
  • Hof an der Mariahilfer Straße, der Ruhe vom geschäftigen Treiben anbietet und dennoch mit vielen interessanten Läden und Lokalen aufwarten kann
  • Graf & Gräfin verströmen Erlesenheit, die zu erwerbenden Objekte sind gekonnt in Szene gesetzt
  • Auch Männern wird es nicht langweilig – sie können getrost zur Shopping-Tour mitgenommen werden und finden auch das Eine oder Andere mitnehmenswert 🙂

 

Charity-Weihnachtszauber im Park Hrabalek

Im Park Hrabalek im Böhmischen Prater findet dieses Jahr bereits zum zweiten Mal ein Adventmarkt mit Sinn statt. Ernst Hrabalek stellt die Weihnachtsstände kostenlos für Charity-Vereine und -Projekte zur Verfügung.

ÖFFNUNGSZEITEN ab 29.11.2019 an allen Adventwochenenden:
Freitags: 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstags: 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntags: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Adresse: 1100 Wien, Laaer Wald 473
Telefon: +43 680 121 88 88
E-Mail: info@park-hrabalek.at

 

 

Die Kinderkrebshilfe, das Rote Kreuz, der Lionsclub, die Obdachlosenhilfe, der Verein Kiwanis, der Verein Plastic Planet – um nur einige zu nennen – sind vertreten. Durch das Sammeln von Plastikstöpsel können die Behandlungen und Therapien von Kindern finanziell unterstützt werden, beim Kauf von Frau Thalers farbenfrohen Kleidern oder Mänteln geht der Erlös, abzüglich der Materialkosten, an Kiwanis – auch hier werden Kinder unterstützt, nicht nur per Geld, sondern v. a. mittels persönlichem Einsatz. Beim Kauf von Keksen, Maschen für den Weihnachtsbaum, Weihnachtsschmuck, witzigen Taschen, Postkarten usf. erhalten Obdachlose einen Schlafplatz und Verpflegung, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind dadurch Ausflüge möglich – viele weitere Projekte können durch eure Hilfe unterstützt werden! Macht mit, genießt die Atmosphäre und seid dankbar, dass es euch gut geht!

 

Besonders schön – zum Abschluss – ist eine Fahrt mit dem Ringelspiel (dem ältesten in Europa, Baujahr 1895), das lässt die Seele wieder Kind sein! Traut euch! 🙂

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Eine schöne und sinnige Adventzeit!

 

 

 

Auszeit im „Garten der Seele“

 

Garten der Seele - Eilgraben 4, 7543 Neusiedl bei Güssing
Geöffnet von April bis Oktober, 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Eintritt: € 7,-
Kontaktaufnahme mit Bernhard Haanl unter 0676/4553411 oder 
per E-Mail: OFFICE@GARTENDERSEELE.AT

Ein wunderbarer Herbsttag in einem verzauberten und bezaubernden Garten – man findet Erholung vom Alltag,  pure Natur, satte Farben fürs Auge und fürs Herz – in diesem Garten möchte man bleiben, die versteckten Rückzugsorte entdecken, einfach schauen, hören und riechen…die eigene Kreativität wieder entdecken.

Es finden sich schöne Rastplätze, versteckt unter einer Weide, in einem Pavillon, im Wald…

Man begegnet Gesichtern.

Bäume, Wiesen und Gräser strahlen in den Herbstfarben.

Man sieht sich die Pflanzen genauer an.

Kleine Quader laden zum Übernachten ein.

Und noch immer gibt es weitere Plätze zu entdecken…

Hier muss es zu jeder Jahreszeit herrlich sein: im Frühling ein Picknick, im Sommer ein Badetag… die Rückkehr ist gewiss!

Mehrwert:

  • großzügig angelegter Schaugarten, der nichts Künstliches an sich hat
  • Abhalten von Seminaren im Seminarhaus, Preise auf Anfrage (15 Schlafplätze vorhanden)
  • Übernachten im Ferienhaus GartenderSeele oder mitten in der Natur, in sogenannten Frames im Garten

 

 

Wunderladen

1040 Wien, Argentinierstraße 1 – Wunderladen

Öffnungszeiten: 
Montag bis Donnerstag: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen
E-Mail: sabrina.abrahams@gmail.com 

Ein regnerischer Oktobertag hat mich in den Wunderladen geführt – und ein Wunderladen ist es: Wunderbare Cupcakes (der mit Schokolade ist wirklich himmlisch) genossen mit Kaffee in einer gemütlichen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt, inne halten,  schaukeln und träumen, mit Freund*innen plaudern, auch mit Sabrina einen Plausch halten oder ein Buch/eine Zeitung lesen und vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit (für dich oder als Geschenk) erwerben, da die Nettigkeiten einem unaufdringlich aber doch ins Auge fallen… – Hier findest du einen Ort, weg von der Betriebsamkeit der Stadt, der mit Gemütlichkeit und feinen Backwaren aufwartet. Genuss und Erholung…

Mehrwert: 

  • Zusätzlich zu Kaffee und Co auch ein kleines – aber feines – Angebot von österreichischen Designer*innen: Schmuck und andere kleine Geschenkideen

  • Büchertausch möglich (1:1) – Bring ein „ausgelesenes“ Buch und hol dir dafür neuen Lesestoff.
  • Nach den Öffnungszeiten ist der Wunderladen für deine Feierlichkeiten bis 2:00 Uhr Früh mietbar – Anfragen bitte an Sabrina Abrahams
  • ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr: U-Bahn-Station Karlsplatz – durch den Resselpark an der Karlskirche vorbei in die Argentinierstraße 🙂
  • (Touristen)Attraktionen fußläufig erreichbar

 

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Herbst im Lainzer Tiergarten inkl. Hermesvilla

Der Lainzer Tiergarten lädt zu kilometerlangen Spaziergängen ein – erlebt und genießt erholsame Stunden in einem vom Herbst gezeichneten „Garten“ mitten in Wien… Der Eintritt in das Areal ist kostenlos und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (die Öffnungszeiten und Anfahrten zu den jeweiligen Toren sind der Webseite des Lainzer Tiergartens zu entnehmen).  

Als Teil des Wienerwaldes ist der Lainzer Tiergarten ein Naturschutzgebiet und weist auf seinen 2.450 Hektar eine reiche Pflanzen- und Tierwelt auf, der man auch live begegnen kann! Zur Zeit säumen herabgefallene Kastanien die Wege, Wiesen- und Waldflächen, die teilweise von Wildschweinen durchwühlt sind. Die fast kahlen Bäume beginnen bereits wieder zu blühen und das im Oktober…

Wir hatten besonderes Glück und konnten einen Mäusefänger bei der Jagd beobachten. Er ließ sich nicht stören.

Auch kulturell hat der Lainzer Tiergarten etwas zu bieten – empfehlenswert ist eine Besichtigung der Hermesvilla (geöffnet von Palmsonntag bis Allerheiligen), ein Geschenk Kaiser Franz Josephs an seine Frau, Kaiserin Elisabeth. 1887 – im Mai – bewohnte die Kaiserin erstmals ihr „Schloss der Träume“ – so nannte sie ihre Villa, die jeden ersten Sonntag im Monat für alle Besucher*innen bei freiem Eintritt zu besichtigen ist.

Man begibt sich auf Sisis Spuren, liest ihre Gedichte, sieht wer zu Besuch kam, taucht ein in ihre Zeit… erfährt wer an der Gestaltung der Villa beteiligt war (z. B. Gustav und Georg Klimt) und welches Möbelstück aus der Zeit Maria Theresias stammt.

Nach einer Pause im Hermes (bei Kaffee und Kuchen oder mehr) steht dem weiteren Wandern durch den „Garten“ und dem Genuss der  Wald- und Wiesenluft  – jetzt im Herbst bis 18:00 Uhr (ab 27.10.2019 bis 17:00 Uhr) – nichts im Wege…

Mehrwert: 

  • gekennzeichnete Wald – und Naturlehrpfade mit Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt
  • Waldspielplätze
  • Monatsmarkt: Von Mai bis Oktober, am letzten Sonntag im Monat (10:00 Uhr bis 16:00 Uhr), Nähe Lainzer Tor, können verschiedene kulinarische Produkte erworben werden.

Achtung: Hundeverbot im gesamten Areal!