Die Glückstour, Hamburg und SPO

Hamburg ist für mich immer eine Reise wert – weil diese Stadt einfach weltoffen und freundlich ist und viele Freund*innen beherbergt, die besucht werden wollen. Diesmal war auch die Glückstour (https://www.glückstour.de/) ein Grund vor Ort zu sein. In einer sportlichen Aktion – mein Mann durfte diesmal dabei sein – sammeln deutsche Rauchfangkehrer seit 2006 für krebs- und andere schwerstkranke Kinder per Rad Spenden und verteilen diese auch auf der Strecke. Die diesjährige Tour ging von Düsseldorf nach Hamburg (20. Juni bis 26. Juni), knapp 1000km in sieben Tagen und konnte viele Projekte, Initiativen, Vereine und Privatpersonen unterstützen. Eine der größten privaten Hilfsorganisationen Deutschlands, die an das Mitgefühl appelliert und meine Hochachtung verdient.

Fixpunkte in Hamburg bei jeder Reise:

  • Da Luigi – der Italiener unseres Vertrauens (22305 Hamburg, Hellbrookstraße 59 / Montag bis Samstag ab 17:00 Uhr / Tel. +49 40 613170) im Stadtteil Barmbek. Pizza dürft ihr keine erwarten, Zeit müsst ihr mitbringen und unbedingt zu den Genussmenschen gehören. Am besten der sprechenden Speisekarte zuhören und dem Charme Luigis und Marias verfallen. Sehr empfehlenswert ist das Fischpäckchen mit Gemüse, andere typische italienische Gerichte überzeugen den Gaumen ebenso.
  • Isemarkt –  im Stadtteil Eppendorf ( 20144 Hamburg, Isestraße 1-73 / U-Bahn-Station: Eppendorfer Baum / Dienstag und Freitag 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr): Egal ob Obst oder Gemüse, Fisch oder Fleisch, Blumen oder Tupperware, Schmuck oder Kleidung – jede/r wird hier fündig und bestens beraten. Diesmal gab es einen Espresso-Macchiato-Stopp  bei Cafe HY und ein Drachen wurde bei Bonbon Pingel (https://www.bonbon-pingel.de/) abgeholt, die Bestellung wurde exzellent und mit viel Marzipan ausgeführt. Pingel ist übrigens dort, wo du die Schleckermäulchen-Schlange siehst… Achja, auch die Kirschen, die wir gekauft haben, waren wunderbar!

Diesmal neu ausprobiert:

  • Café Schwesterherz ( http://www.cafe-schwesterherz.hamburg/) – und zwar zum Frühstück. Auch unter der Woche gibt´s Buffet, wenn man möchte: kleine Häppchen und viel Auswahl, frische Eierspeise mit Kräutern und schnelles Nachfüllen, wenn etwas zu Ende geht. Beim Kaffee habe ich mich für einen Colombia Excelsio entschieden – einen milden und dennoch aromatischen schokoladigen Andenkaffee. Das Lokal selbst ist sehr gemütlich, die Schwestern sind freundlich und trotz des Andranges schnell beim Servieren und Abräumen, die Sitzgelegenheiten und der Raum haben eine lila Note (!) und klar gefällt mir das.  🙂  Nicht weit weg ist der Ohlsdorfer Friedhof, den man auch besucht haben sollte, wenn man in Hamburg ist.
  • Einkaufen in Fuhlsbüttel bei Villehus ( https://www.villehus.de/), sehr geschmackvolle Artikel für Groß und Klein, ich habe z. B. ein Buch mit Gedanken, Erinnerungen und Einfällen von und über Astrid Lindgren erstanden oder beim Froschkönig (22335 Hamburg, Erdkampsweg 18), ein kleines Spielwarengeschäft, das eine zauberhafte Auswahl führt. 
  • Ausstellung „Triff dein Morgen“ (https://dialog-in-hamburg.de/ausstellungen/dialog-mit-der-zeit/) in der Speicherstadt. Eine Ausstellung über das Älterwerden mit interaktiven Möglichkeiten: Wie fühlt es sich an, wenn meine Sehkraft nachlässt? Meine Hände zittern? Oder mich mein Kurzzeitgedächtnis im Stich lässt? Welche Tipps gibt es, um gesund zu altern? Was wünsche ich mir im Alter? Ältere Menschen führen dich durch die Ausstellung und lassen dich auch einen Blick in ihr Leben werfen. Spannend gemacht! Leider ist die Zeit zu kurz – obwohl wir eine kleine Gruppe von nur vier Personen waren, haben wir nicht alles geschafft und ausprobieren können. Anmerken möchte ich, dass die Ausstellung nicht barrierefrei ist, ein Stockwerk ist zu Fuß zu gehen, um in die Ausstellungsräumlichkeiten zu gelangen – ein Wermutstropfen! Zwei weitere Ausstellungen werden angeboten – man kann einen „Blick“ in die Dunkelheit oder in die Stille werfen. Es erscheint mir wichtig, andere Perspektiven ausprobieren und Erfahrungen zu machen, um dadurch im besten Fall ein Mehr an Verständnis  entwickeln zu können.

Ein Ausflug nach St. Peter-Ording oder liebevoll SPO genannt (https://www.st-peter-ording.de/) muss/te auch sein – den Wind spüren, die See riechen, die Seele baumeln lassen und in der Arche Noah (https://restaurant-arche-noah.de/) eine Waffel mit heißen Kirschen und Vanilleis essen, das ist Erholung pur. Auf bald!

 

 

 

 

 

2 Kommentare zu „Die Glückstour, Hamburg und SPO

  1. Hallo meine liebe,
    schön, dass du so gut von unserer Glückstour berichtet hast. Danke schön!! Viel wichtiger als unsere sportliche Leistung ist uns dass wir dieses Jahr eine Rekordsumme von 208.350 € gesammelt haben. Das ist schon ein Wahnsinn!!! Liebe Grüße, dein dich über alles liebender Ehemann

    Liken

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