Graf & Gräfin im Raimundhof

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1060 Wien, Mariahilfer Straße 45 – im Raimundhof gelegen

Tel.: + 43 1 585 06 30

Öffnungszeiten: 
Montag bis Donnerstag: 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag: 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstag: 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Der Raimundhof ist ein sogenanntes Durchhaus, das die Mariahilfer Straße mit der Windmühlgasse verbindet und kleine Lokale und ansprechende Geschäfte beherbergt.

Wir (mein Mann und ich) haben uns diesmal bewusst für das Stöbern in zwei bestimmten Läden, nämlich in Graf & Gräfin entschieden – vis-á-vis gelegen lassen sie Männer- und Frauenherzen gleichermaßen höher schlagen. Mit der aus Hamburg stammenden Gründerin der Gräfin (2007) – Frau Klaps – haben wir fein geschnackt (geplauscht) und dabei erfahren, dass die Idee aus Amsterdam stammt…

Tochter und Sohn von Frau Klaps sind nicht nur die Gründer des Grafen (2012), sondern auch künstlerisch vertreten – Schmuck und Artprints aus deren eigener Ideenwerkstatt können genauso erworben werden wie ausgesuchte Geschenke, Lederwaren, Mode, Haushaltsartikel u. v. m. Kein Schnick-Schnack, sondern ausgewählte, v. a. brauchbare und schöne Stücke werden angeboten.

In beiden Läden verweilt man gerne und wenn man danach noch keine Lust auf die trubelige Stadt hat, genießt man seinen Tee in Sir Harly´s Teestube, in der die Zeit stehen geblieben ist – wir hatten auch das Glück die letzten Scones für diesen Nachmittag zu ergattern…

Danach fiel uns noch die Galerie Farbenspiel ins Auge, das Motto „das Leben ist bunt“ ist hier klar und deutlich vorrangig, die Bilder sind voll Energie und darauf legt Frau Kearney besonderen Wert…

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Mehrwert:

  • mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar (U3 – Neubaugasse)
  • Hof an der Mariahilfer Straße, der Ruhe vom geschäftigen Treiben anbietet und dennoch mit vielen interessanten Läden und Lokalen aufwarten kann
  • Graf & Gräfin verströmen Erlesenheit, die zu erwerbenden Objekte sind gekonnt in Szene gesetzt
  • Auch Männern wird es nicht langweilig – sie können getrost zur Shopping-Tour mitgenommen werden und finden auch das Eine oder Andere mitnehmenswert 🙂

 

Charity-Weihnachtszauber im Park Hrabalek

Im Park Hrabalek im Böhmischen Prater findet dieses Jahr bereits zum zweiten Mal ein Adventmarkt mit Sinn statt. Ernst Hrabalek stellt die Weihnachtsstände kostenlos für Charity-Vereine und -Projekte zur Verfügung.

ÖFFNUNGSZEITEN ab 29.11.2019 an allen Adventwochenenden:
Freitags: 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Samstags: 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Sonntags: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Adresse: 1100 Wien, Laaer Wald 473
Telefon: +43 680 121 88 88
E-Mail: info@park-hrabalek.at

 

 

Die Kinderkrebshilfe, das Rote Kreuz, der Lionsclub, die Obdachlosenhilfe, der Verein Kiwanis, der Verein Plastic Planet – um nur einige zu nennen – sind vertreten. Durch das Sammeln von Plastikstöpsel können die Behandlungen und Therapien von Kindern finanziell unterstützt werden, beim Kauf von Frau Thalers farbenfrohen Kleidern oder Mänteln geht der Erlös, abzüglich der Materialkosten, an Kiwanis – auch hier werden Kinder unterstützt, nicht nur per Geld, sondern v. a. mittels persönlichem Einsatz. Beim Kauf von Keksen, Maschen für den Weihnachtsbaum, Weihnachtsschmuck, witzigen Taschen, Postkarten usf. erhalten Obdachlose einen Schlafplatz und Verpflegung, für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sind dadurch Ausflüge möglich – viele weitere Projekte können durch eure Hilfe unterstützt werden! Macht mit, genießt die Atmosphäre und seid dankbar, dass es euch gut geht!

 

Besonders schön – zum Abschluss – ist eine Fahrt mit dem Ringelspiel (dem ältesten in Europa, Baujahr 1895), das lässt die Seele wieder Kind sein! Traut euch! 🙂

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Eine schöne und sinnige Adventzeit!

 

 

 

Auszeit im „Garten der Seele“

 

Garten der Seele - Eilgraben 4, 7543 Neusiedl bei Güssing
Geöffnet von April bis Oktober, 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Eintritt: € 7,-
Kontaktaufnahme mit Bernhard Haanl unter 0676/4553411 oder 
per E-Mail: OFFICE@GARTENDERSEELE.AT

Ein wunderbarer Herbsttag in einem verzauberten und bezaubernden Garten – man findet Erholung vom Alltag,  pure Natur, satte Farben fürs Auge und fürs Herz – in diesem Garten möchte man bleiben, die versteckten Rückzugsorte entdecken, einfach schauen, hören und riechen…die eigene Kreativität wieder entdecken.

Es finden sich schöne Rastplätze, versteckt unter einer Weide, in einem Pavillon, im Wald…

Man begegnet Gesichtern.

Bäume, Wiesen und Gräser strahlen in den Herbstfarben.

Man sieht sich die Pflanzen genauer an.

Kleine Quader laden zum Übernachten ein.

Und noch immer gibt es weitere Plätze zu entdecken…

Hier muss es zu jeder Jahreszeit herrlich sein: im Frühling ein Picknick, im Sommer ein Badetag… die Rückkehr ist gewiss!

Mehrwert:

  • großzügig angelegter Schaugarten, der nichts Künstliches an sich hat
  • Abhalten von Seminaren im Seminarhaus, Preise auf Anfrage (15 Schlafplätze vorhanden)
  • Übernachten im Ferienhaus GartenderSeele oder mitten in der Natur, in sogenannten Frames im Garten

 

 

Wunderladen

1040 Wien, Argentinierstraße 1 – Wunderladen

Öffnungszeiten: 
Montag bis Donnerstag: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertag geschlossen
E-Mail: sabrina.abrahams@gmail.com 

Ein regnerischer Oktobertag hat mich in den Wunderladen geführt – und ein Wunderladen ist es: Wunderbare Cupcakes (der mit Schokolade ist wirklich himmlisch) genossen mit Kaffee in einer gemütlichen Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt, inne halten,  schaukeln und träumen, mit Freund*innen plaudern, auch mit Sabrina einen Plausch halten oder ein Buch/eine Zeitung lesen und vielleicht sogar noch eine Kleinigkeit (für dich oder als Geschenk) erwerben, da die Nettigkeiten einem unaufdringlich aber doch ins Auge fallen… – Hier findest du einen Ort, weg von der Betriebsamkeit der Stadt, der mit Gemütlichkeit und feinen Backwaren aufwartet. Genuss und Erholung…

Mehrwert: 

  • Zusätzlich zu Kaffee und Co auch ein kleines – aber feines – Angebot von österreichischen Designer*innen: Schmuck und andere kleine Geschenkideen

  • Büchertausch möglich (1:1) – Bring ein „ausgelesenes“ Buch und hol dir dafür neuen Lesestoff.
  • Nach den Öffnungszeiten ist der Wunderladen für deine Feierlichkeiten bis 2:00 Uhr Früh mietbar – Anfragen bitte an Sabrina Abrahams
  • ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr: U-Bahn-Station Karlsplatz – durch den Resselpark an der Karlskirche vorbei in die Argentinierstraße 🙂
  • (Touristen)Attraktionen fußläufig erreichbar

 

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Herbst im Lainzer Tiergarten inkl. Hermesvilla

Der Lainzer Tiergarten lädt zu kilometerlangen Spaziergängen ein – erlebt und genießt erholsame Stunden in einem vom Herbst gezeichneten „Garten“ mitten in Wien… Der Eintritt in das Areal ist kostenlos und auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar (die Öffnungszeiten und Anfahrten zu den jeweiligen Toren sind der Webseite des Lainzer Tiergartens zu entnehmen).  

Als Teil des Wienerwaldes ist der Lainzer Tiergarten ein Naturschutzgebiet und weist auf seinen 2.450 Hektar eine reiche Pflanzen- und Tierwelt auf, der man auch live begegnen kann! Zur Zeit säumen herabgefallene Kastanien die Wege, Wiesen- und Waldflächen, die teilweise von Wildschweinen durchwühlt sind. Die fast kahlen Bäume beginnen bereits wieder zu blühen und das im Oktober…

Wir hatten besonderes Glück und konnten einen Mäusefänger bei der Jagd beobachten. Er ließ sich nicht stören.

Auch kulturell hat der Lainzer Tiergarten etwas zu bieten – empfehlenswert ist eine Besichtigung der Hermesvilla (geöffnet von Palmsonntag bis Allerheiligen), ein Geschenk Kaiser Franz Josephs an seine Frau, Kaiserin Elisabeth. 1887 – im Mai – bewohnte die Kaiserin erstmals ihr „Schloss der Träume“ – so nannte sie ihre Villa, die jeden ersten Sonntag im Monat für alle Besucher*innen bei freiem Eintritt zu besichtigen ist.

Man begibt sich auf Sisis Spuren, liest ihre Gedichte, sieht wer zu Besuch kam, taucht ein in ihre Zeit… erfährt wer an der Gestaltung der Villa beteiligt war (z. B. Gustav und Georg Klimt) und welches Möbelstück aus der Zeit Maria Theresias stammt.

Nach einer Pause im Hermes (bei Kaffee und Kuchen oder mehr) steht dem weiteren Wandern durch den „Garten“ und dem Genuss der  Wald- und Wiesenluft  – jetzt im Herbst bis 18:00 Uhr (ab 27.10.2019 bis 17:00 Uhr) – nichts im Wege…

Mehrwert: 

  • gekennzeichnete Wald – und Naturlehrpfade mit Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt
  • Waldspielplätze
  • Monatsmarkt: Von Mai bis Oktober, am letzten Sonntag im Monat (10:00 Uhr bis 16:00 Uhr), Nähe Lainzer Tor, können verschiedene kulinarische Produkte erworben werden.

Achtung: Hundeverbot im gesamten Areal! 

 

 

 

Universalkünstler Arik Brauer – Museen und Ausstellung 2019

Ein Interview mit Arik Brauer und Otto Schenk hat mich dieses Jahr dazu bewogen, „Arik Brauer-Festspiele“ zu betreiben – deshalb auch ein längerer Blogeintrag. Der bereits 90-jährige Universalkünstler ist geistig und körperlich fit, malt nach wie vor viele Stunden täglich und könnte mit den Erlebnissen und Taten in und aus seinem Leben viele füllen…

Die Ausstellung in seinem Privathaus (1180 Wien, Colloredogasse 30, Buchung bei ntry.at) im Mai war ein Erlebnis..

Seine Tochter Timna Brauer führte durch die Bilder- und Skulpturengalerie, ermunterte zu Fotos, erzählte zu den Bildern des Vaters, zeigte einen Film, ließ uns Zeit, die Bilder aufzunehmen, deren Leuchtkraft wirken zu lassen. Es sind erzählende Bilder, die meist innerhalb von drei Tagen schematisch vorhanden sind, doch dann „beginne das Ausbessern der Fehler, das Auftragen der Farben.“ Bilder können sich im Laufe der Jahre verändern, nicht nur das Hinzukommen und Abändern von Details ist möglich, sondern z. B. auch ein Gesicht kann vollständig verändert werden.

Arik Brauer beschreibt seine Bilder auch – hier eine Auswahl, teilweise auch Ausschnitte von seinen Bildern. Besonders berührt hat mich der alte Mann im Schnee, denn notiert ist, dass „die Schneeflocken so einzigartig sind wie jeder Mensch, keine gleicht der anderen.

Im Jüdischen Museum – im August – habe ich keine Fotos gemacht, sondern die Ausstellung zu Arik Brauers Leben wirken lassen, noch bis 20. Oktober 2019 besteht die Chance über den Mann, den Maler, den Sänger, den bildenden Künstler, den Umweltaktivisten, den Tänzer, den Showmoderator, den Bühnenbildner, den Haus-Verschönerer (…) mittels verschiedener Medien (Bilder, Texte, Interviews, Fernsehausschnitte) mehr zu erfahren. Und es ist viel und es ist spannend, es gibt Tragisches und Lustiges in seinem Leben.

Hier einige Blitzlichter und Interviewbrocken, die hängen geblieben sind – doch macht euch selbst ein Bild – es ist selten, dass einem lebenden Künstler so eine phantastische Ausstellung gewidmet wird:

  • Aus Erich wird Arik.
  • Schuberts Lindenbaum war Ariks Schutzbaum bei Bombenalarm.
  • In der Schule hat ihn Karl May inspiriert – einer meinte, er könne noch besser zeichnen als er – im Laufe des Lebens stellte sich heraus, es war Ernst Fuchs, der wie Hunderwasser ein Freund wurde.
  • Tragödien können nur durch Kunst überlebt werden.“
  • Arik Brauer gestaltete z. B. auch 12.000 Quadratmeter eines Kultur- und Einkaufszentrums in Haifa, Israel, denn „das Gebäude ist der Körper für die Kunst„. (…) „Wird ein Gebäude bemalt, verändert es sich.“ – Hier kann ich nur wieder auf „Träum dein Wien“ verweisen. Die Häuser mögen bunter werden!!!
  •  „Mit Musiktexten lässt sich etwas Anderes ausdrücken als mit Malerei.“ –  z. B. das Lied „Ich fahr´ weg mitn Radl“ durch Afrika.
  • Mit seiner Frau Naomi sang und lebte er Ende der 50er Jahre in Paris als Gesangsduo Neomi et Arik Bar-Or.
  • Neu war für mich, dass er auch als Balletttänzer tätig war, Bühnenbilder und Kostüme für Theater- und Opernhäuser entworfen hat…
  • … und so geht es weiter mit einer Fülle an Informationen, Gegenständen, Interviews…

 

Natürlich hat uns auch der Garten der Familie Brauer interessiert – da in diesem die Gnome des Hausherren stehen. Letzte Woche war es seine Enkelin Jasmin, die uns diesen mit einer von Arik Brauer verfassten Geschichte von der Blutbuche im Garten näher brachte… Nicht nur der „Gartenzwerg als Karikatur“ findet Platz in diesem Garten, sondern natürlich auch Persönliches. Besonders beeindruckt hat die Menschenrechtssäule, schmunzelnd standen wir vor dem Arsch mit Ohren und die Gartenschere am Tisch bewies, dass Naomi, die Gestalterin des Gartens, kurz vor dem Ansturm der Neugierigen noch in diesem arbeitete.

Last but not least hat Arik Brauer auch Gebäude in Wien gestaltet – hier ein paar Bilder des von Arik Brauer gestalteten Wohnhauses in 1060 Wien. Es wurde 1991 bis 1994 errichtet und beherbergt auch ein Restaurant, daran angeschlossen das vom Künstler gestaltete Café Musenkuss. Da muss ich noch hin! Leider war noch geschlossen!

Im Privatmuseum findet man folgende Zeilen Arik Brauers… passend zum Schluss und weil man dann einfach ins Café muss 🙂 !

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Der Musenkuss von Arik Brauer

Die Muse hat Arik Brauer – zum Glück für uns – jedenfalls oft geküsst. Chapeau!

 

Die „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt…

Kasematten                                                         Museum St. Peter an der Sperr
Bahngasse 27                                                       Johannes von Nepomuk-Platz 1
2700 Wiener Neustadt                                       2700 Wiener Neustadt

Öffnungszeiten                                                 Welt in Bewegung
30. März bis 10. November 2019                     Info: + 43 (0) 800 24 10 45
täglich 9.00 bis 18.00 Uhr
Einlass bis 17.00 Uhr

Die diesjährige NÖ Landesausstellung ist für heiße Tage – anstelle eines Schwimmtages – eine kühlende Alternative! 🙂 Groß und Klein kommen auf ihre Kosten – die Ausstellung ist informativ, kann mit vielen spannenden Geschichten aufwarten und hat Einiges an kindgerechten Elementen zu bieten. Im gesamten Stadtbild ist die Ausstellung vertreten.

Die Kasematten widmen sich dem Unterwegs-Sein und den Begegnungen sowie der Fortbewegung im Laufe der Geschichte – in Wiener Neustadt, in der Umgebung und über die Grenzen hinaus… Mittels Text und Bild, aber auch Audio-Erzählungen und Projektionen taucht man ein in die Welt zu Fuß, erlebt die Entwicklung der Eisenbahn mit, lernt Sascha kennen und kann Überlegungen zur eigenen Mobilität JETZT und in ZUKUNFT anstellen.

Ein Reisetagebuch begleitet durch die tagebuchartige Ausstellung. Wie auf einer Wanderung können die Etappen abgestempelt werden. Zwischendrin lernt man bekannte und unbekanntere Persönlichkeiten (besser) kennen, Geschichte wird lebendig – z. B. begegnet man:

  • einem Graffitikünstler im 19. Jahrhundert, der auch Reisebücher schrieb
  • einem Dichter, der mit Pfeil und Bogen in seinem Garten sein Unwesen trieb
  • einem Philosophen, der als Volksschullehrer tätig war
  • der ungarischen Eisenbahnhaltestelle Hódmezövásárhelykutasipuszta, die in einem  bekannten Film eine Rolle spielt und
  • einem Komponisten, der als angeblicher Landstreicher verhaftet wurde…

Im Das Tscherte (2700 Wiener Neustadt, Bahngasse 27/Promenade)  kann die Fülle an Informationen und Anregungen bei schmackhaften Gerichten und superfreundlichem Service verdaut werden…

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Ob der Fülle an Informationen geht´s erst am nächsten Tag weiter – das Museum St. Peter an der Sperr informiert über die geschichtliche Entwicklung und Bedeutung Wiener Neustadts. Von Friedrich III., der die lange Ära der Habsburger begründet, bis zum Ende des II. Weltkriegs mit einem Kuss in New York spielen die Stadt und die  Wiener Neustädter*innen eine Rolle  im historischen Geschehen.

  • Sehr spannend ist, dass Friedrich III. (1415-1493) bereits zu seiner Zeit 33.836 Reisekilometer während seiner Regentschaft zurücklegte…

Aus der Vielfalt der Persönlichkeiten, die im Laufe der Jahrhunderte Spuren hinterlassen haben, habe ich noch zwei Frauen ausgewählt:

  • Ida Pfeiffer wird mehrere Jahrhunderte (1797-1858) nach Friedrich III. insgesamt ca. 272.000 km reisen und ihre Reiserinnerungen auch zu Papier bringen . Als erste europäische Frau reist sie ins Innere von Borneo.
  • Der Frauenpower wird auch mit Lily Steinschneider (1891-1975) gedacht, die 1911 als erste Frau  am Wiener Neustädter Flughafen einen Alleinflug absolvierte.

Es bleibt natürlich noch genügend Interessantes zu finden und Neues zu entdecken, Karikaturen bringen zum Schmunzeln und vor dem Museum kann spielerisch gereist werden – denn nur wenn wir in Bewegung bleiben, neugierig sind, ist, um mit den Worten Oscar Wildes zu sprechen Folgendes möglich: „Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf!“